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Blutzuckermessgeräte arbeiten heute elektronisch. Dabei bringt der Patient einen Tropfen Fingerblut auf den Teststreifen, über den dann der Wert des Blutzuckers ermittelt wird. Verantwortlich dafür ist eine chemische Reaktion der im Blut enthaltenen Enzyme, die das Blutzuckermessgerät auswertet und anzeigt, beziehungsweise herausgibt.
Bis vor einigen Jahren war es noch üblich, den Gehalt des Blutzuckers ausschließlich über einen optischen Teststreifen zu ermitteln. Dies erwies sich jedoch als problematisch für Menschen, die unter einer Sehbehinderung leiden. Zudem waren die auf diese Art und Weise ermittelten Werte nicht sehr genau und es kam häufig zu falschen Interpretationen und somit zu ungenauen Behandlungen. Inzwischen gibt es Blutzuckermessgeräte, die auch eine akustische Ansage der Werte ermöglichen.
Es gibt verschiedene Komfortgeräte, die sogar eine Verwaltung der gemessenen Daten zulassen. Dabei ist eine interne Datenspeicherung möglich. Teilweise verfügen solche Blutzuckermessgeräte auch über eine Schnittstelle, über die das Messgerät mit einem Computer verbunden werden kann. So können die Daten übertragen werden. Davon profitiert zum Beispiel ein Arzt, der die ermittelten Werte so übertragen bekommen kann. Wer solch ein Gerät kaufen möchte, der sollte darauf achten, dass es mindestens einhundert Werte speichern kann.
Wer weniger technisch versiert ist, sollte auf ein einfaches Gerät zurückgreifen. Dabei sind weniger Bedienungsfehler möglich und die Werte werden genauer ermittelt. Inzwischen gibt es auch Blutzuckermesgeräte auf dem Markt, die eine Entnahme von Blut zum Beispiel aus dem Oberschenkel erlauben.
Die preislichen Unterschiede der angebotenen Blutzuckermessgeräte sind zum Teil recht erheblich, was vor allem an unterschiedlichen Zusatzfunktionen und technischen Erweiterungen der Geräte liegt. Zu beachten ist, dass es nicht bei dem reinen Anschaffungspreis bleibt, denn im Laufe der Zeit fallen immer wieder Kosten für den Neukauf der nötigen Teststreifen an. Diese Folgekosten übersteigen den Wert des Gerätes nach einiger Zeit um ein Vielfaches. Es gibt aber auch Fälle, bei denen der Patient nur die Teststreifen kaufen muss, das eigentliche Messgerät wird vom Hersteller zur Verfügung gestellt oder von der Krankenkasse getragen.